Wer die Seite verantwortet
Nils Kummer
Geschäftsführer der Klickhütte UG (haftungsbeschränkt)
Sahrensdorf 37, 23769 Fehmarn
Nils Kummer ist promovierter Volkswirt und seit 2008 Geschäftsführer eines Unternehmens, das er mitgegründet hat. Als Volkswirt ist er es gewohnt, mit Regelwerken und Zahlen zu arbeiten.
Er legt fest, welche Seiten entstehen und welche Prüfungen jede bestehen muss. Handelsregister und alle weiteren Angaben stehen im Impressum.
So sehen Sie eine Frist selbst nach
Nach einem Todesfall will niemand einer Website blind glauben. Das müssen Sie auch nicht. Beispiel Erbe ausschlagen: Öffnen Sie den Link § 1944 BGB. Er führt zu gesetze-im-internet.de, der Gesetzessammlung des Bundesjustizministeriums. Gleich im ersten Satz steht die Zahl.
§ 1944 BGB, Abs. 1
Die Ausschlagung kann nur binnen sechs Wochen erfolgen.
„In der Regel“ steht dort, weil es Ausnahmen gibt: Hatte die verstorbene Person ihren letzten Wohnsitz nur im Ausland oder waren Sie bei Beginn der Frist im Ausland, sind es sechs Monate.
Eigene Frist im Wegweiser ansehen
Unter jedem Ratgeber stehen die Quellen, die er nutzt, und der Tag, an dem wir sie gelesen haben. So geht es mit jeder Frist und jeder Gebühr. Passt etwas nicht zusammen, gilt das Gesetz, und wir möchten es wissen (Fehler melden).
Wer die Texte schreibt und wie wir arbeiten
Unter der Hauptüberschrift jedes Ratgebers steht „mit KI erstellt“. Da dürfen Sie misstrauisch sein. Bevor ein Ratgeber oder Rechner erscheint, muss er sechs Schritte bestehen. Die ersten fünf laufen mit Programmen und KI-Modellen.
KIErst die Quelle, dann der Text
Eine KI liest die Quelle und trägt jede Frist und jede Gebühr zuerst in eine Liste ein, mit Fundstelle und Link. Die Seiten holen ihre Zahlen per Programm von dort. Die Liste umfasst heute 378 Einträge, meist einzelne Paragrafen.
KIEine KI schreibt
Sie richtet sich nach den Fragen, die Menschen bei Google stellen.
KIEin zweiter Durchgang liest an der Quelle nach
Er kennt den Text nicht aus dem Schreiben und muss jede Angabe mit dem Satz aus der Quelle belegen. Was er beanstandet, wird korrigiert und noch einmal geprüft.
ProgrammRechner werden nachgerechnet
Die KI rechnet Beispielfälle nach dem Gesetz aus, das Programm muss dasselbe liefern. Die Gebühren für Ausschlagung und Erbschein gleichen wir zusätzlich mit den Beispielen des Bundesjustizministeriums ab.
KIProbe lesen
KI-Rollen lesen die Seite wie Menschen in einer bestimmten Situation. Wir ändern sie, bis die Mehrheit weiß, was als Nächstes zu tun ist.
MenschFreigabe durch Nils Kummer
Jede Seite geht einzeln an ihn. Er bekommt die Ergebnisse der Prüfungen und entscheidet, ob sie erscheint. Ein Fachurteil ist das nicht.
Wie viel die Prüfung findet, zeigt dieses Beispiel:
Bei einem Brief zählt der Tag, an dem Sie ihn lesen.
Zu absolut. Wer es vorher wusste, bekäme ein zu spätes Datum.
Erfahren Sie es erst durch einen Brief vom Gericht, kann das der Tag sein, an dem Sie ihn lesen. Wussten Sie es vorher, zählt der frühere Tag.
Beanstandet heißt: ein Satz war falsch, ungenau, zu absolut oder nicht sauber belegt. Es lohnt sich trotzdem, wichtige Angaben selbst nachzusehen, weil auch die Prüfung von einer KI kommt.
Vor der Veröffentlichung hat ein Programm festgehalten, ob die Sätze in den Quellen stehen. Diese Prüfung wiederholen wir. Die nächste inhaltliche Prüfung aller Seiten ist für Januar 2027 geplant.
Was wir so nicht prüfen können
Wer selbst entscheidet oder jemanden berät, braucht auch die Grenzen dieses Verfahrens.
- Fachliches Urteil. Eine Anwältin, ein Anwalt oder ein Notar hat die Seiten nicht geprüft.
- Praxis vor Ort. Wir geben wieder, was in Gesetzen, Urteilen und auf amtlichen Seiten steht. Ein Gericht oder eine Bank kann es im Einzelnen anders handhaben.
- Echte Leser. Beim Probelesen spielt eine KI die Leser nur. Ob Menschen in Ihrer Lage die Seiten genauso verstehen, wissen wir erst aus Rückmeldungen.
- Übersehene Fehler. Auch zwei Prüfungen können denselben Fehler übersehen. Darum nennt jeder Ratgeber seine Quellen.
Sie beraten jemanden oder wollen die Seite weitergeben? Sie taugt als erste Orientierung über Fristen, Wege und Kosten. Bei Streit, Schulden im Nachlass, Vermögen im Ausland oder einem Testament mit Besonderheiten reichen allgemeine Regeln oft nicht. Wer dann weiterhilft und was es kostet, steht unter Keine Rechtsberatung.
Beim eigenen Testament hilft die Anleitung, die Form einzuhalten. Ob der Inhalt zu Ihnen passt, kann ein Notariat oder eine Kanzlei klären.
Zum Fristen-WegweiserZum Testament
Geld und Ihre Angaben
Wenn etwas nichts kostet, fragen Sie zu Recht nach dem Haken. Die Klickhütte ist eine Firma und will mit dieser Website einmal Geld verdienen, etwa über Links zu Partnern wie Testament-Diensten oder Maklern.
Heute gibt es solche Links nicht, und die Seite zeigt keine Werbung. Kommt ein bezahlter Link dazu, steht „Anzeige“ daran. Anwältinnen, Anwälte und Notare vermitteln wir nicht.
Sie melden sich nicht an, zahlen nichts, und es gibt keine Cookies.
Was Sie in den Fristen-Wegweiser oder den Rechner eintragen, wird in Ihrem Browser gerechnet und nirgends gespeichert. Wir sehen nur Summen je Tag: wie oft eine Seite aufgerufen wurde, wie oft jemand von dort weitergegangen ist und wie oft eine Vorlage als PDF abgerufen wurde. Wer das war, sehen wir nicht.
Ihre IP-Adresse verarbeitet der Dienst Cloudflare, der die Seite zu Ihnen schickt. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Fehler melden und Kontakt
Ist Ihnen etwas aufgefallen, schreiben Sie an kontakt@klickhuette.de, am besten mit der Adresse der Seite und dem Satz, um den es geht. Nach einer Korrektur steht auf der Seite ein neues Stand-Datum. Arbeiten Sie im Erbrecht und sehen etwas anders, freuen wir uns besonders über eine Nachricht.
Fragen zu Ihrem Erbfall können wir nicht beantworten, das dürfen wir auch nicht (wer stattdessen hilft).
Stand und Quellen
Stand: 6. November 2026. Verantwortlich: Nils Kummer, Klickhütte UG.